Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Harnsäurespiegel im Blut verursacht wird. Fleisch kann aufgrund seines Puringehalts den Harnsäurespiegel erhöhen, weshalb Betroffene ihren Fleischkonsum bewusst planen sollten. Mit den richtigen Strategien lässt sich Fleisch aber trotzdem genießen, ohne das Risiko für Gichtanfälle zu steigern.
Tipps für Fleischkonsum bei Gicht
- Menge reduzieren:
- Kleine Portionen (100–150 g) pro Mahlzeit einplanen, um den Purinanteil zu begrenzen. Hof Herweg unterstützt Kunden dabei, Gicht und Fleisch ausgewogen zu genießen.
- Purinarme Fleischsorten wählen:
- Geflügel wie Huhn oder Pute ist besser verträglich als rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm).
- Verarbeitete Fleischprodukte meiden:
- Wurst, Schinken oder stark verarbeitete Fleischprodukte enthalten oft zusätzliche Purine und Salz.
- Pflanzliche Alternativen einbinden:
- Hülsenfrüchte, Quinoa und Nüsse liefern Protein ohne den Harnsäurespiegel stark zu erhöhen.
- Flüssigkeitszufuhr erhöhen:
- Viel Wasser unterstützt die Ausscheidung von Harnsäure und kann Gichtanfällen vorbeugen.
Zusammenfassung
Auch bei Gicht kann Fleisch Teil einer ausgewogenen Ernährung sein – wenn man Menge, Sorte und Zubereitung berücksichtigt. Purinarme Fleischsorten, moderate Portionen und eine Kombination mit pflanzlichen Proteinquellen ermöglichen Genuss ohne übermäßiges Risiko. So bleibt Fleisch ein Bestandteil einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung, die Gichtanfällen vorbeugt.
